Ursachen, Behandlung und Vorbeugung bei Ischias-Schmerzen
Ischias-Schmerzen sind plötzlich auftretende Rückenschmerzen, die meistens im Gesäß beginnen und in die Beine oder bis zum Fuß ausstrahlen. In der Regel gehen sie auf eine Entzündung des Ischias-Nervs zurück, die durch Probleme mit der Wirbelsäule entstanden ist. Manchmal ist auch ein Bandscheibenvorfall der Grund.
Eine übertriebene Ruhigstellung ist als Therapie nicht wünschenswert, auch wenn man sich aufgrund der starken Schmerzen am liebsten nicht bewegen möchte. Bewegungsmangel schadet der Wirbelsäule aber mehr als dass er nützt. So würde man nur einen dauerhaften Teufelskreis aus Nervenreiz, Schmerz und Verspannung am Leben erhalten. Um weitere Verspannungen zu verhindern, ist es stattdessen wichtig, sich so häufig wie möglich zu bewegen.
Bei Ischias-Schmerzen ist die Beweglichkeit des Körpers stark eingeschränkt und der Betroffene möchte möglichst schnell von seinen Schmerzen befreit werden. Darum besteht die Therapie zunächst aus der Gabe von Schmerzmitteln. Erst wenn die akute Entzündung abgeklungen ist, kann mit Physiotherapie und anderen vorbeugenden Maßnahmen begonnen werden.
Häufig ist es sinnvoll, die Muskulatur zu stärken, damit das ganze Skelett stabiler und weniger anfällig wird. So kann man auch einem drohenden Bandscheibenvorfall vorbeugen. Es gibt bei Ischias-Beschwerden spezielle gymnastische Übungen, die lockern und die Muskeln auf sanfte Weise stärken. Hier erfahren Sie mehr über Ischias-Schmerzen.